Schulanmeldung

Ihr Kind kommt im September 2018 in die erste Klasse? Der Anmeldezeitraum hat ab sofort begonnen.

Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Aufnahmeantrag für Ihr Kind zu. Wir laden Sie dann zu unserem Informationsabend am 31. Januar 2018 um 19.00 Uhr ein (Informationsgleich am 7. Februar 2018, 19.00 Uhr). An diesem Abend melden Sie Ihr Kind, sofern uns ein Aufnahmeantrag vorliegt, für das Schulspiel an. Die Kosten in Höhe von 50,-- € bezahlen Sie an diesem Abend in bar. Im Februar finden dann die Schulspiele für die angemeldeten Kinder statt.  Im März versenden wir die Schulplatzzusagen. 

Den Aufnahmeantrag finden Sie unter Service  Aufnahmeantrag Grundschule.

Gerne nehmen wir in den Jahrgangsstufen 2 - 4 auch Quereinsteiger auf, sofern Schulplätze frei sind. Senden Sie uns einen Aufnahmeantrag zu. Wir prüfen dann, ob ein Schulplatz frei ist und melden uns wieder bei Ihnen.  

Unser Tag der offenen Tür findet am 3. Februar 2018 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr statt.  


Grundstufe

Jedes Kind ist einzigartig und bringt verschiedene Interessen, Begabungen und Lernvoraussetzungen mit. Daher kann es kein Programm für alle geben. Stattdessen haben die Pädagogen ein auf die jeweiligen Kinder einer Klasse abgestimmtes Angebot vorzubereiten, aus dem die Schülerinnen und Schüler auswählen können.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Kinder in ihrer Individualität und in ihrer Verschiedenartigkeit aus dem Kindergarten "abzuholen", sie auf dem Weg durch die Grundschule zu begleiten. Während der gesamten Grundschulzeit betreut ein festes Team die Klasse über vier Jahre hinweg. Gleichzeitig streben wir eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern an und versuchen so zu gewährleisten, dass die Kinder in einem sicheren sozialen Rahmen in der Grundschulzeit einen Halt haben, an dem sie sich hochranken können.

Die soziale Entwicklung der Kinder ist uns mindestens ebenso wichtig wie die kognitive Förderung. Gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsame Unternehmungen, einwöchige Schullandheimaufenthalte ab Klasse 1 und vieles andere ist dazu angetan, Gemeinschaftsgefühl zu stärken, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und Sozialkompetenz zu fördern.


Unterricht

Grundsätzlich unterrichtet die Klasslehrerin oder der Klassenlehrer möglichst viele Stunden in der eigenen Klasse. In der Mehrzahl der Stunden unterstützt ihn eine pädagogisch ausgebildete zusätzliche Fachkraft. Neben der Freiarbeit gibt es auch gebundenen Unterricht. Insbesondere der Fachunterricht (Musik, Textilarbeit/Werken u.ä.) kann in dieser Weise erteilt werden.

Ein Tag im Monat ist für Projekte vorgesehen. An solchen Tagen arbeiten Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler zum Teil auch klassenübergreifend bis 16.00 Uhr, frühstücken und essen gemeinsam zu Mittag. Bei Projekten werden Unterrichtsthemen unter verschiedenen Aspekten untersucht.

Der zur Verfügung stehende zeitliche Umfang der Unterrichtsfächer entspricht dem der staatlichen Schulen. Es wird gewährleistet, dass die Themen des Lehrplans in den Fächern Deutsch und Mathematik bis zum Ende der vierten Jahrgangsstufe im Unterricht bearbeitet wurden.

Freiarbeit

Freiarbeit ist das Kernstück des Unterrichts jeder Montessorischule. Die Kinder wählen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend aus, mit welchen didaktischen Materialien sie arbeiten wollen. Sie bestimmen den Arbeitsrhythmus und die Dauer der Arbeit selbst und entscheiden darüber, ob sie ihre Arbeit alleine oder gemeinsam mit anderen erledigen wollen. Der zeitliche Umfang der Freiarbeit ist abhängig vom Alter und der Entwicklung der Kinder und kann von Klasse zu Klasse variieren. Freiarbeit bedeutet für das Kind Arbeitszeit. Im Rahmen dieser Lernphase hat es viele Möglichkeiten, eigene Entscheidungen zu treffen, z.B. was Lerninhalte anlangt oder den sozialen Kontext, in dem Lernen stattfinden soll. Die Freiheit des Tuns erfordert Disziplin. Die Wurzeln der Disziplin liegen im Interesse an der ausgewählten Arbeit und in der Bündelung der Aufmerksamkeit für die Bewältigung dieser Aufgabe. Insofern sind Freiheit und Disziplin die beiden Seiten einer Medaille.

Indirekte Erziehung

Die Lehr- und Erziehungsmethode ist bestimmt durch die Achtung und den Respekt vor der Person des jungen Menschen. Sie versteht sich als Hilfe bei der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Neben der Vorbereitung einer geeigneten Umgebung ist die Beobachtung der Kinder die Hauptaufgabe der Lehrerin bzw. des Lehrers. Sie dient dazu, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und bei Bedarf angemessene Hilfestellung und Anregung zu geben, sowie eine passende Lernorganisation anzubieten. Helfend greift die Lehrerin/der Lehrer nur dann ein, wenn sie/er die Notwendigkeit bemerkt, und die Schülerin/der Schüler dies wünscht. Ansonsten schafft die Lehrerin/der Lehrer Bedingungen in der Klasse, dass Phasen konzentrierter Arbeit entstehen können.

Der Lernbereich "Kosmische Erziehung" knüpft an das natürliche Interesse des Kindes für sich und seine Umwelt an und versucht, ihm einen Eindruck der Entwicklung des Universums, der Erde und der Menschheit zu vermitteln, um diese besser zu verstehen und Verantwortung dafür übernehmen zu können.


Kreatives Profil

Um eine ganzheitliche Bildung gewährleisten zu können, legen wir an der Johann-Michael-Sailer-Schule einen besonderen Schwerpunkt auf die musische Ausbildung, vor allem auf die Bereiche Kunst und Musik.

Kunst (Atelier)

Neben den üblichen Kunststunden gibt es an der Johann-Michael-Sailer-Schule Arbeitsmöglichkeiten in der Kunstwerkstatt. Während der Freiarbeit können sich Schülerinnen und Schüler hier eintragen und die Kunstwerkstatt aufsuchen, um verschiedene Maltechniken und andere kreative Arbeiten kennenzulernen. Die Kunstwerkstatt steht allen Schülerinnen und Schülern, aber auch interessierten Eltern zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler werden in Ausstellungen einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt.

Musik

In mehrfacher Hinsicht stellt der Musikunterricht an der JMS eine Besonderheit dar: Neben dem regulären "Klassenunterricht Musik" erhalten alle Kinder der GS die Möglichkeit, in Kleingruppen ohne zusätzliche Kosten das Musizieren auf Flöte und Orff-Instrumenten zu erlernen. Zwei GS-Chöre sowie ein HS-Chor fördern die Freude der Kinder am Singen. Darüber hinaus erteilen professionelle Privatlehrer (kostenpflichtigen) Instrumentalunterricht auf folgenden Instrumenten: Geige, Klavier, Gitarre (Stand: 2016/ 17). Besonders zu erwähnen ist die Arbeit der Suzuki-Geigengruppe, die bereits Kinder im Kindergartenalter musikalisch anspricht und fördert (siehe Montessori-Suzuki-Musikkreis). Mehrmals im Jahr gibt es Konzerte, in denen die Schülerinnen und Schüler ihr Können unter Beweis stellen können.

Theaterpädagogik

Aufgabe der Theaterpädagogik ist es, durch bestimmte Methoden die eigene Person wahrzunehmen, den Körper, die Stimme und damit die Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches, handlungsorientiertes, kreatives Lernen. Deshalb gibt es zwischen der Theaterpädagogik und der Montessori-Pädagogik einige Übereinstimmungen. Durch die Entwicklung von darstellerischen Möglichkeiten und der Umsetzung von Sprache, Gefühl und Bewegung liefert Theaterpädagogik Schlüsselqualifikationen, wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, und fördert die Lernmotivation.

Fremdsprachen

In einem zusammenwachsenden Europa spielen Fremdsprachen eine wichtige Rolle. Besondere Bedeutung kommt der englischen Sprache zu, weil sie inzwischen international verwendet wird. Aus diesem Grund beginnt der Englischunterricht bereits in der ersten Klasse und ist obligatorisch.


Leistungsbeurteilung

Jedes Kind soll und möchte in der Schule seine größtmögliche Leistung erbringen. Die Voraussetzungen, die die Kinder mitbringen, sind jedoch unterschiedlich. Die Schule muss diesen individuellen Leistungsstand jedes einzelnen Kindes erkennen, anerkennen und ihn zur Grundlage der Unterrichtsgestaltung machen. Eine willkürlich gesetzte Norm für alle Kinder einer Klasse ist abzulehnen. Deshalb wird auf benotete Tests oder Probearbeiten weitgehend verzichtet. So verstanden, dient Leistung der Persönlichkeitsentwicklung und nicht der Auslese.

Daher ist es die Aufgabe der Lehrerin/des Lehrers, auf der Grundlage von Beobachtungen die persönliche Anstrengung der Schülerin/des Schülers, ihren/seinen individuellen Lernfortschritt und ihr/sein Sozial- und Arbeitsverhalten zu bewerten und zu dokumentieren. In diese Leistungsdokumentation werden die wesentlichen Lehr- und Lernziele des staatlichen Lehrplans eingearbeitet. Differenzierte Anforderungsstufen geben Aufschluss darüber, wie intensiv im Lauf eines Zeitraumes Lerninhalte erarbeitet und Lernziele erfüllt wurden. In regelmäßigen stattfindenden Gesprächen erhalten die Eltern ausführliche Informationen über den Leistungsstand ihrer Kinder.