Auftakt des neuen ERASMUS+-Programm an der Montessorischule

Es ist der offizielle Auftakt des aktuellen ERASMUS+Projekts, den die Montessorischule Ingolstadt am Donnerstag, den 15. Oktober, beging: Dabei brachten die Schüler die Teilnahme-Plakette an der Schulhauswand an.

Bei dem Projekt “YETDKA - Young Europeans think, do, know, assess” handelt es sich um eine strategischen Schulpartnerschaft. In diesem und im kommendem Schuljahr stehen mit Deutschland die Länder Lettland, Finnland, Estland und Slowenien im Fokus.   

“Dass wir als Mittelschule an diesem Programm mit internationalem Charakter teilnehmen, ist etwas besonderes. Normalerweise denkt man da sofort an die Gymnasien. Aber unsere Schülerinnen und Schüler gehen in diesem Austausch mit anderen Kulturen total auf,” so Schulleitung Christina Dreinhöfer. Die Sekundarstufe der Montessorischule Ingolstadt nimmt bereits zum zweiten Mal an dem Programm teil. 2016-18 standen Polen, Portugal und, wie jetzt, Slowenien und Lettland im Mittelpunkt. Auch hier wurden bereits inspirierende Erfahrungen gemacht. “Vor zwei Jahren waren wir in Polen. Wir haben dann mit den Schülern aus Polen nur Englisch gesprochen. Eine Woche lang. Zuerst konnten wir uns das gar nicht vorstellen, aber dann hat’s ganz gut geklappt,” erinnert sich eine Schülerin.

Im Oktober sollte jetzt eigentlich ein Besuch der slowenischen Hauptstadt Ljubljana stattfinden. Dieser wurde allerdings Corona-bedingt abgesagt. “Trotzdem leben wir ERASMUS+. Zu den bundesweiten Erasmusdays von 15. bis 17. Oktober steht bei uns zum Beispiel die Donau im Mittelpunkt. Deswegen ist heute auch eine Schulklasse zu einer Exkursion in die Donauauen aufgebrochen”, so Lehrerin und Projektkoordinatorin Gertraut Binder-Catana. Grundsätzlich stehen im Laufe des Programms Projektarbeiten im Mittelpunkt, die Schnittmengen der Partnerschaftsländer aufweisen. “Gleichzeitig wollen wir die Schülerinnen und Schüler mit länderspezifischen Inhalten vertraut machen. Dann widmen wir uns zum Beispiel besonderen Traditionen oder etwa typischen Gedichten eines Landes”, geht Christina Dreinhöfer ins Detail. 

ERASMUS+ ist ein EU-Programm, das unter anderem von der Bundesregierung gefördert wird. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler von Begegnungen, Projektarbeiten und Austauschmöglichkeiten mit Partnern in Europa profitieren. Europäische Lehrerfortbildungen bringen frische Ideen und öffnen die Schulen für neue Methoden.