Ein Kaffee auf ukrainisch

Mittlerweile neun ukrainische Kinder bzw. Jugendliche besuchen die Montessorischule. Sie waren, zusammen mit ihren Müttern, am Mittwoch (4. Mai) zu Kaffee und Kuchen und vor allem zum Austausch eingeladen.

Wie herzlich die Ukrainer:innen von den Schüler:innen umsorgt werden, zeigten unter anderem die Vorbereitungen auf den deutsch-ukrainischen Kaffee: Mit viel Liebe bereiteten die Schüler:innen die Kaffeetafel und in den Familien wurden Kuchen gebacken und mitgebracht. 

Der gemeinsame Kaffee half, das Netzwerk unter den Ukrainer:innen zu vergrößern und auch diejenigen aufzufangen, die nicht bei einer deutschen Familie untergekommen sind, sondern zum Beispiel noch in großen Gemeinschaftsunterkünften leben. “Auffällig ist, wie zurückhaltend die Frauen sind, wenn es um sie selbst geht. Ihnen ist wichtig, dass die Kinder hier ankommen und sich wohl fühlen”, so Schulleitung Christina Dreinhöfer. “Und wenn sie möchten, dürfen die Kinder und Jugendlichen auch den ganzen Tag bei uns bleiben. Sie können selbstverständlich auch unsere Betreuungsangebote am Nachmittag besuchen”. Und das wird nach wie vor gerne angenommen. In der Nachmittagsbetreuung gehören “die Neuen” längst zur Gruppe und werden vermisst sobald sie mal woanders sind - zum Beispiel beim gemeinsamen Kaffeetrinken. ;)

Vielen Dank an dieser Stelle allen Familien, aber auch dem Schulkollegium und natürlich allen Schüler:innen, die alles tun, um Flüchtlinge aus der Ukraine willkommen zu heißen. Das geht vom gebackenen Kuchen über einen Fahrdienst bis hin zum Angebot eines Zimmer im eigenen zu Hause - jede Hilfe ist gold wert und kommt an, wo sie gebraucht wird.