Erste Hilfe-Unterricht in der Mittagsbetreuung

Plötzliches Nasenbluten löst oft erst einmal Panik aus. Zugeben: Das sieht auch dramatisch aus und die Taschentücher sind schnell aufgebraucht. Meist ist Nasenbluten bei Kindern jedoch recht harmlos – und die Kinder der Mittagsbetreuung wissen nun auch, was zu tun ist.

 

Denn am Dienstag, den 19 März, kam erneut Ärztin Peczkowski in die Mittagsbetreuung. Im Januar hatte sie den Freundinnen und Freunden ihrer Tochter Annika in der Mittagsbetreuung bereits alle möglichen ärztlichen Untersuchungen erklärt und gezeigt (siehe hier: https://www.pz-in.de/news/detail/mittagsbetreuung-bekommt-arztbesuch.html). Dieses Mal stand die Erste Hilfe im Vordergrund. Dabei erfuhren die Kinder auch, wie man einen Notruf absetzt. In der Aufregung ist es nämlich tatsächlich nicht einfach, die wichtigsten Informationen zusammenzutragen. Außerdem legten sie sich Verbände an und übten die stabile Seitenlage.

 

Neu war für sie auch die sogenannte PECH-Regel bei Verletzungen:

Pause (Verletzung schonen)

Eis (Kühlakku mit einem Tuch umwickeln)

Compression (zusammendrücken, damit die Blutung gestillt wird)

Hochlegen (damit die Verletzung nicht anschwillt)

 

Außerdem legten sich Kinder noch einen Fingerkuppen-Verband an und sie wissen jetzt was bei Nasenbluten zu tun ist: den Kopf nach vorne halten und einen Kühlakku oder ein kaltes Tuch in den Nacken legen – das verlangsamt die Durchblutung und stoppt den Blutfluss.