Projektwoche: Montessorischule baut Klimaladen

Die Themen “Klima” und “Erderwärmung” treiben auch die Schüler:innen unserer Montessorischule um. So errichteten sie zur Projektwoche einen Klimaladen, in dem sie klimafreundliche Produkte ‘verkauften’ und die Sache mit dem “Fußabdruck” genau erklärten.

Treibhauseffekt. Schon oft haben die Schüler:innen davon gehört. Während der Projektwoche konnten sie noch einmal in dieses politisch aktuelle Thema eintauchen. “Wir Menschen erzeugen täglich CO2, das die Atmosphäre immer dicker und undurchdringlicher macht. So kommt immer weniger Sonnenlicht wieder hinaus und ein zunehmend größerer Teil der Wärmestrahlung wird zurück zur Erde reflektiert”, erklärt eine Schülerin in ihrem Bericht zum Klimaladen. “Jeder Mensch hinterlässt durch den Verbrauch von Rohstoffen und Energie und die Produktion von Müll und Abgasen einen sogenannten Klima-Fußabdruck. Der Fußabdruck beschreibt, wie viel Fläche ein Mensch benötigt, um seinen Bedarf zu decken.” Den Schüler:innen der Mittelstufe ist dabei durchaus bewusst, dass auch immer neue, modische Kleidung, die Nutzung digitaler Endgeräte, Transportmittel, Lebensmittel usw. eine große Rolle hierbei spielen. 

Im Klimaladen bekamen alle Besucher:innen eine Tasche und eine Einkaufsliste und mussten in dem nachgestellten Einkaufsladen entsprechend umweltfreundlich einkaufen. Dabei sollten sie auf Herkunftsland, Verpackung, Bio-Siegel, Nachhaltigkeit und auf das Merkmal “saisonal-regional” achten. Es gab nicht nur Essen zu ‘kaufen’, sondern auch Kleidungsstücke und Schulsachen. 

Zusammen suchten die Schüler:innen Ideen, wie man sich nachhaltig und umweltfreundlich ernähren könne: “Zum Beispiel, in dem man nur Obst und Gemüse isst, das in der Jahreszeit in demselben Land oder in der Umgebung wächst. Also nicht Erdbeeren im Winter, wenn die gerade einen weiten Transportweg aus dem Ausland haben”, so das Fazit.  

Der Bericht der Schülerin zum Klimaladen endet wie folgt: “Auf kleine Sachen achten, macht einen großen Unterschied. Der Klimaladen erzählte über die Klimaauswirkungen unseres Konsums und über die Hintergründe von Produkten. Dabei wurden Herstellungsprozesse erklärt, Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern beleuchtet und die Bedeutung der Siegel auf den Produkten beschrieben.”