Schüler testen ihren grünen Daumen

Schüler der Johann-Michael-Sailer-Schule gestalten im Rahmen des ERASMUS-Projekts eigenen Schulgarten.

 

Benjamin, Paul, Paula, Rafaela, Sascha und Mona machen sich an vier Hochbeeten zu schaffen: Erst einmal müssen die zarten Salatsetzlinge gepflanzt und Spinat ausgesät werden. Die Vielfalt ist bunt: es gibt von Kohlrabi und Kräutern, über Erdbeeren bis hin zu Mangold und Zuckererbsen alles, was das Herz begehrt.

Dabei gibt es viel zu lernen: Nicht alle Setzlinge vertragen zum Beispiel den harten Strahl der Gießkanne. "Dann lieber mit dem Sieb gießen!", rät Lehrerin Elisabeth Hesslinger. "Je nach Witterung müssen wir jetzt täglich nach den Pflanzen schauen!", fügt sie hinzu. Eine ganz schöne Verantwortung! Aber Sascha ist das schon gewohnt. Zu Hause kümmert er sich mit seiner Familie um den eigenen Garten: "Samstag und Sonntag ist bei uns zu Hause Gartenarbeit angesagt!" Aus den Erdbeeren macht er mit seiner Familie oft Marmelade.

Zusammen mit Elisabeth Hesslinger gibt es jetzt noch viel mehr zu erfahren: Was zum Beispiel kann man eigentlich mit Rote Beete machen? "Grillen!", kommt es wie aus der Pistole geschossen von der Lehrerin. Da verziehen einige Schüler angewidert das Gesicht, andere sind aber durchaus neugierig. Ausprobiert wird's auf jeden Fall! Aber zuerst sind wohl Salat, Radieschen und Schnittlauch reif - daraus will die Gruppe einen leckeren Salat zaubern.

Der Schulgarten wird im Rahmen der ERASMUS-Projektwoche "Pflanzen" angelegt. In den vergangenen Monaten arbeiteten die Schüler bereits an verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel "Klima", "Erde", "Boden" oder "Wasser".

[Text: Kristina Heselhaus]