#umdenken: Sportunterricht zu Corona-Zeiten

Während der Unterricht in Fächern wie Mathematik oder Deutsch wieder anlief, verzichteten die Schulen unter anderem noch auf Sportunterricht. Sportlehrerin Larissa Hense fand trotzdem Möglichkeiten ihre Schülerinnen und Schüler zu motivieren.

“Skipping Hearts - Seilspringen macht Schule” war einigen Familien bereits ein Begriff: Hierzu gab es 2017 ein umfassendes Projekt. Projektziel war es, die Kinder zu motivieren sich mehr zu bewegen und darauf aufmerksam zu machen, dass ein gesunder Lebensstil von Kindheit an, das Kind auch im Alter gesund und fit hält. 

Larissa Hense griff das Thema wieder auf und schickte ihren Schülerinnen und Schülern Infotafeln zu bestimmten Seilspringübungen nach Hause. “Egal ob zu Hause, im Park, im Garten oder wo du so Platz findest – das Springseil passt zudem auch in jeden Rucksack. Mit ein bisschen Übung wirst du schnell zum ‘Skipping Champion’”, schreibt sie in ihrer Mail und packt in den Anhang jede Menge Übungsanleitungen. Und nicht nur das: Die Übungen regten die Kinder darüber hinaus an, in ihren Körper “zu schauen”, das Herz-Kreislauf-System zu erforschen und sich mit dem Thema “Ernährung” auseinanderzusetzen.

Natürlich macht’s gemeinsam mehr Spaß. Larissa Henses große Hoffnung war, dass auch die Eltern oder Geschwister die Neugier packt. Und bald dürfen sich die ‘Skipping Champions’ dann auch wieder im regulären Sportunterricht beweisen.