Nachmittagsbetreuung bei Chinesenfasching in Dietfurt

Am Unsinnigen Donnerstag machte sich die Nachmittagsbetreuung mit zehn Kindern auf den Weg nach Dietfurt – zum „Kille-Wau!“ auf den legendären Chinesenfasching.

Bei frühlingshaften 18 Grad und Sonnenschein warteten die Kinder gespannt auf den bayerischen Kaiser und seinen Drachen. Aber die machten es spannend: Mit zwanzigminütiger Verspätung startete der Umzug. Es gab wohl einen Platten. Und das ausgerechnet am Drachen-Wagen.

Fast fünfzig Wägen schlängelten sich dann durch die engen Straßen Dietfurts. „Es war eine wahre Freude zu sehen, wie die ganze Umgebung diesem Umzug lebt: Kindergärten, Vereine, Privatleute, wirklich ALLE machen mit“, berichtete Ulli Uedelhoven, Betreuerin in der Nachmittagsbetreuung, begeistert. Gebannt beobachteten die Kinder die bunten Wägen und die schrillen Kostüme und sammelten sich flink den vielen Süßkram ein, der wie im Schlaraffenland durch die Luft geflogen kam. Auf der Rückfahrt zeigten sie stolz die ausgebeulten Jackentaschen voller zuckriger Freuden und erholten sich von den vielen Eindrücken und der ohrenbetäubenden Marschmusik.

Ein Tag, an dem die Nachmittagsbetreuung der Montessorischule Ingolstadt ihre Schützlinge in eine echt bayerische Tradition einführte: Den Chinesenfasching gibt es seit über neunzig Jahren. Der Umzug ist in ganz Bayern bekannt.