Klasse 9a staunt, sucht und schlemmt in Berlin

Berlin, das ist das Brandenburger Tor, der Reichstag und der Alexanderplatz. Aber noch so vieles mehr! Die Schüler der Klasse 9a wurden bei ihrem Schullandheimaufenthalt neben Hauptstadtentdeckern auch zu geschickten Paparazzi, talentierten Städteplanlesern und Dialektprofis.


Eine Woche lang wartete die deutsche Hauptstadt der Klasse 9a der Montessorischule Ingolstadt mit einigen Überraschungen auf. Am ersten Tag klapperte die Gruppe einen Teil der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab – den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Holocaust Denkmal. Für alle Stationen hatten die Schüler Referate vorbereitet, die sie vor Ort hielten. Am Dienstag wurde die Klasse dann etwas experimentierfreudiger und schlemmte sich durch verschiedene Currywurst-Lokale, staunte und shoppte im KaDeWe und ließ die Blicke entlang der Berliner Mauer schweifen. Am Mittwoch ging es schreiend und lachend im „Dungeon“ durch Berlins dunkle Vergangenheit und im Madame Tussauds ging die Klasse auf die Spuren der Promis. Und natürlich durfte auch der politische Teil einer Berlinreise nicht fehlen: Am Donnerstag bestieg die Klasse die Kuppel des Reichstags und genoss den Ausblick von dort oben. Danach wohnte sie einer Plenarsitzung bei und löcherte den SPD-Mann und Mitglied des Deutschen Bundestags Michael Schrodi mit Fragen.

Das Programm war ein perfekt gepacktes Paket aus Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen, Geschichte und Moderne. Aber oft waren es die Momente zwischendrin, die sich den Jugendlichen ins Gedächtnis brannten: Dass sie den Synchronsprecher von Sponge Bob kennenlernen durften, einen Taxi Streik miterlebten und am Checkpoint Charlie einen Wildpinkler entdeckten. Aber den Schülern war schon bald bewusst, dass sie sich in Berlin über nichts wundern müssen: Der Style der Leute reicht von schrill über verrückt, der Lärm von Krankenwagen- und Feuerwehrsirenen ist kaum wegzudenken, genauso wie die vielen Obdachlosen und Junkies an beinahe jeder Straßenecke.

Alles in allem nahm die Klasse unglaublich viele Eindrücke mit nach Hause. Und dann war da noch der Berliner Dialekt – darauf wussten die Schüler nur eines zu sagen: „Oh mein Jott!“