Nachmittagsbetreuung in Wien

Wien, das ist Großstadtflair, Kaffeehausatmosphäre und das „Gschmackl“ frischer Pferdeäpfel auf holprigen Kopfsteinpflastern. Die Schülerinnen und Schüler der Nachmittagsbetreuung sind in diese ganz besondere Stimmung eingetaucht – bei ihrer Wienfahrt in den Osterferien 2019.


Im ICE brachen einige Fünft- bis Achtklässler am 15. April in die österreichische Hauptstadt auf. Die meisten waren noch nie in Wien und gespannt, was sie erwarten würde. Angekommen, war recht schnell im Hotel in der Nähe des Bahnhofs eingecheckt und schon konnte es losgehen. Die vier Tage „Wien“ wollte die Gruppe so richtig ausnutzen. 

Einen ersten Überblick verschaffte ihnen eine Stadtführung bis hin zur Pestsäule. Auch die Hofburg und den Stephansdom schauten sich die Kinder der Nachmittagsbetreuung an. Bei einem Ausflug zum Schloss Schönbrunn und dem Anblick des herrschaftlichen Gebäudes, konnten die Kinder beinahe die Kaiser durch den Park flanieren sehen. Geschichtlich wurde es auch am Denkmal der Opfer des Nationalsozialismus. Weitere Ziele der Gruppe waren das Kunstmuseum Albertina, das Hundertwasserhaus und der Milleniumtower. 

So viel Geschichte und Kunst.. derweil darf gerade in Wien doch die Kultur nicht zu kurz kommen! Natürlich war der Naschmarkt mit all seinen bunten Marktständen ein weiteres Highlight der Schülerinnen und Schüler und ihrer Betreuer Ulrike Uedelhoven und Erwin Schmidl. Auch Wiens berühmten Vergnügungspark, den Prater, wollte sich niemand entgehen lassen.

So bekamen die Ausflügler einen umfassenden Eindruck von Österreichs Hauptstadt, wobei eine Sache natürlich nicht fehlen durfte: der Besuch in einem echten Wiener Kaffeehaus. Hier landete die Gruppe beim alteingesessenen „Hofzuckerbäcker Demel“. Und als Betreuer Erwin Schmidl für die ganze Gruppe die Rechnung übernahm, ward der Wienfahrt das kaiserliche Krönchen aufgesetzt!

Noch bei der Heimfahrt im Zug hörten die Kinder die Pferdehufe der Fiaker-Gespanne über den Asphalt klappern, vor ihren Augen schwirrte der U-Bahn-Plan, auf dem sie sich gegen Ende ihres Aufenthalts recht gut zurecht gefunden hatten und hier und da sah man neue Freundschaften aufblitzen. Es waren Tage, an denen die Kinder abends eigentlich zu müde waren, um im Bett noch zu tuscheln. Eigentlich… aber das gehört ja auch dazu!