Lerngruppe Jupiter auf den Spuren der „Schanzer“

Als Ingolstädter ist einem „die Schanz“ ein Begriff. Auch als Kenner der beiden Sportvereine FC Ingolstadt 04 und ERC Ingolstadt, die ebenfalls oftmals als „Schanzer“ durchgehen. Selbst Kinder benutzen den Ausdruck und wissen oft gar nicht, woher er kommt.

Mit dem Projekt „Warum heißen die Ingolstädter Schanzer?“ füllte Lehrer Herbert Vollnhals den Begriff mit Leben und ganz nebenbei machten seine Jupiter-Kinder einen Ausflug in die Stadtgeschichte. 

Die Geschichte Ingolstadts ist ausgesprochen stark geprägt von Festungsbauten und Soldatentum. Viele historische und hervorragend erhaltene Bauten zeugen davon. Wie gut, dass das Stadtmuseum zum Projektzeitpunkt einen Themenschwerpunkt mit entsprechenden Führungen anbot. Beim Museumsbesuch bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Vorstellung von den Festungsringen rund um die Stadt, hinter denen man sich „verschanzte“. Beispiele sind die Stadtmauer, das Fort Haslang in unmittelbarer Nähe der Montessorischule Ingolstadt oder auch das Fort Prinz Karl. So gesehen, war der Begriff schnell und logisch erklärt. Per 3D-Animation erlebten die Kinder das Wissen rund um die Festungsanlagen hautnah. Mit einem Blick auf ein Stadtmodell konnten die Kinder auch visuell nachvollziehen, warum es „Festungsring“ heißt, weil sich ja, zum Beispiel die Stadtmauer, wie ein Ring um die Stadt schließt – und das schon seit vielen Jahrhunderten. 

Ein interessantes Projekt, das die jungen Schanzer ein klein wenig mehr zu echten Schanzern machte.