Achtklässler präsentieren “Große Praktische Arbeiten”

Es war der letzte Meilenstein der “Großen Praktischen Arbeit”, kurz GPA, den die Achtklässler am Donnerstag, den 11. Juli, bei der "Langen Nacht der GPA" meisterten: die Präsentation vor Publikum.

Die Familien der Schüler, aber auch Freunde aus den anderen Jahrgängen und PZ-Mitarbeiter waren gekommen, um die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Aufgabe zu begleiten. Denn so stolz die Achtklässler auf ihre Werkstücke waren, so aufgeregt waren sie auch, diese vor einem so großen Publikum im vollen Mehrzweckraum der Montessorischule zu präsentieren. 

An ihrer GPA arbeiteten die Schülerinnen und Schüler beinahe das komplette Schuljahr. Dabei entstanden insgesamt 21 beeindruckende Werkstücke: verschiedene ideenreiche Variationen von Schränken und Tischen und anderen Möbelstücken, spannende Tanz-Choreographien, das detaillierte Modell eines Wohnhauses, ein raffiniertes Vogelhaus sowie ein Eichhörnchen-Futterhaus, eine fein gehäkelte Patchworkdecke, ein eindrucksvolles Fotoalbum, ein Longboard, eine mobile und klappbare Hundehütte oder auch eine bis ins Detail durchdachte Handyladestation.

Bei der Präsentation vor Publikum erklärten die Jugendlichen, warum sie sich für ihr Werkstück entschieden haben und gingen auf die einzelnen Arbeitsschritte und auch die Kosten für das Projekt ein. Zwischen 17 und 21 Uhr kam so jede Schülerin und jeder Schüler an die Reihe. Zwischendurch gab es eine längere Pause, während der sich Publikum und Schüler bei Fingerfood und Sektempfang austauschen konnten: Im Rundbau der Schule waren alle Werkstücke, soweit möglich, ausgestellt und wurden von den interessierten Gästen eingehend begutachtet. 

Sichtlich stolz waren wirklich alle Teilnehmer an diesem Abend. “Es ist immer wieder beeindruckend, welche Ideen die Schülerinnen und Schüler verwirklichen”, bestätigte auch Schulleitung Christina Dreinhöfer. Die Moderation an dem Abend hatte übrigens nicht sie oder ein Lehrer übernommen: Zwei Schüler führten durch den Abend und stellten einmal mehr die große Gemeinschaft “Montessorischule” und die Zusammenarbeit aller unter Beweis.