Wie lange braucht man eigentlich, um aus dem vollen Lauf stehen zu bleiben? Um das herauszufinden, starteten die Schüler:innen mit einer sportlichen Übung: Nach einem Sprint mussten sie an einem festen Punkt abrupt abbremsen. Das Ergebnis? Überraschend! Der Weg bis zum totalen Stillstand ist deutlich länger, als man im ersten Moment denkt.
Dieses Prinzip wurde direkt auf das Auto übertragen. Bevor der Profi den Wagen auf 50 km/h beschleunigte, markierten die Kinder mit Pylonen ihre Schätzungen: Wo kommt das Auto wohl zum Stehen? Das Fazit: Viele unterschätzten die Wucht der Geschwindigkeit. Ein wichtiger Lerneffekt, der für große Augen sorgte!
Ablenkung – die unsichtbare Gefahr
Ein weiterer Schwerpunkt war die Konzentration im Straßenverkehr. In einer speziellen Übung wurde verdeutlicht, wie gefährlich es ist, als Fußgänger „blind“ und „taub“ unterwegs zu sein. Ob laute Musik über Kopfhörer oder der schnelle Blick aufs Handy, um eine Nachricht zu tippen – wer abgelenkt ist, reagiert viel zu spät.
Action pur: Die Vollbremsung
Das Highlight gab es zum Schluss: Die Fahrbahn wurde ordentlich unter Wasser gesetzt, um schwierige Wetterbedingungen zu simulieren. Dann hieß es für alle: Einsteigen bitte! Jedes Kind durfte nacheinander beim Praxisleiter im Auto mitfahren und eine echte Vollbremsung miterleben. Der kräftige Ruck in den Sicherheitsgurt demonstrierte eindrucksvoll, warum das Anschnallen keine lästige Pflicht, sondern der wichtigste Lebensretter im Auto ist.
Wir bedanken uns herzlich beim ADAC für diesen spannenden Vormittag, der unseren Schüler:innen sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
