Was bedeutet es eigentlich, jemanden zu respektieren? Wo fängt Toleranz an, und wie fühlt sich echte Akzeptanz an? In vielen Gesprächen haben unsere Kinder ihre Gedanken geteilt und festgestellt, dass jeder Mensch eine ganz eigene Perspektive mitbringt. Diese Vielfalt an Meinungen und Gefühlen wurde nun in einem eindrucksvollen Gemeinschaftsplakat verewigt.
Warum dieses Thema das Herzstück der Montessori-Pädagogik ist
Für Maria Montessori war die Erziehung nicht bloß die Vermittlung von Wissen, sondern ein Weg zum Weltfrieden. Sie war davon überzeugt, dass Frieden nicht durch politische Verträge entsteht, sondern in den Herzen der Kinder beginnt.
Das Kind steht im Zentrum als eigenständige Persönlichkeit, die mit Würde und Achtung behandelt werden muss. Nur wer selbst Respekt erfährt, kann diesen auch an andere weitergeben. Maria Montessori sah in der Gemeinschaft des Kinderhauses oder eben der Schule und dem Hort ein Übungsfeld für die Gesellschaft: Hier lernen wir, die Grenzen des anderen zu wahren und die Einzigartigkeit jedes Individuums als Bereicherung zu sehen.
Ein Zitat zur Inspiration
Passend zu den Überlegungen im Hort 4 hinterließ uns Maria Montessori folgende Worte:
„Weder die politische Macht noch die Bestrebungen der Lehrenden können den Frieden herbeiführen. Der Frieden ist eine Aufgabe der Erziehung.“
(Maria Montessori)
Wir sind stolz auf unsere Kinder im Hort 4, die mit ihrem Plakat und ihrem täglichen Miteinander zeigen, wie diese Aufgabe im Kleinen gelingt!
