Genau das haben die Erst- und Zweitklässler unserer Montessorischule im Oktober getan. Im Schulworkshop Blicki blickt's lernten die Kinder direkt vor Ort, wie sie sich als Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr richtig verhalten. Ein besonderer Dank gilt der Firma BÜCHL, die als Partner der Aktion einen echten Lastwagen auf unser Schulgelände gebracht hat. Erst durch diesen direkten Vergleich wurde das theoretische Wissen für die Kinder greifbar.
Der Workshop setzte genau an den Stellen an, die im Alltag lebenswichtig sind:
- Der tote Winkel aus der Fahrersicht: Die Kinder durften selbst im Fahrerhaus sitzen und feststellen, dass ein ganzer Trupp von Mitschüler:innen neben dem Fahrzeug schlagartig unsichtbar wird.
- Sicherer Abstand an der Kreuzung: Sie erfuhren, warum es gefährlich ist, an einer Ampel zu dicht neben einem abbiegenden LKW zu stehen.
- Blickkontakt und Achtsamkeit: Die Kinder lernten, dass sie sich erst bewegen sollten, wenn sie sicher sein können, dass der Fahrer sie wahrgenommen hat.
Verkehrserziehung funktioniert dann am besten, wenn Kinder die Perspektive wechseln dürfen. Wer einmal selbst am Steuer saß und gemerkt hat, was man dort alles nicht sieht, bewegt sich danach mit ganz anderen Augen durch den Straßenverkehr.
