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Ein perfektes Zusammenspiel: Montessori und Orff

Immer wieder wird Musiklehrer Martin Rainer vor allem von Eltern gefragt, was denn das Besondere an der Orff-Methode im Musikunterricht ist, ob und wie sie sich mit der Pädagogik Maria Montessoris verträgt und vereinbaren lässt. In diesem Bericht erklärt Martin Rainer, warum die Kombination in seinen Augen perfekt ist:

Beide Pädagogen entstammen etwa derselben Zeit, waren zutiefst christlich-humanistisch geprägt und verfolgten ähnliche Ziele der „Reformpädagogik“. Darin ging und geht es vor allem weniger um zu erbringende Leistung als um die individuelle Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit, um die Ganzheit ihrer Entwicklung.

Maria Montessoris Verdienste liegen schwerpunktmäßig in ihren „Materialien“, die vor allem auf die kognitiv-rationale Entwicklung des Kindes abzielen. Das Musisch-Musikalische war nicht so sehr „ihr Ding“.

Ganz anders bei Carl Orff. Selbst praktizierender Musiker, Komponist und Pädagoge, begriff er die Musik stets als künstlerischen Ausdruck der Einheit von Musik, Sprache (Gesang) und Bewegung, ebenso sollte auch der Musikunterricht konzipiert sein.

Sein wichtigstes Motto: Musik muss ganzheitlich vermittelt werden, sie soll alle kindlichen Sinne ansprechen – und sie muss Spaß machen, egal in welcher Form praktiziert.

Genau das ist auch unser Motto: Musik macht Spaß! Kaum eine Musikstunde ohne den Einsatz der (Orff-)Instrumente, ohne Bewegung (Tanz) oder szenische Gestaltung (Theater). Ganzheitlich eben und mit ganz viel Freude!